Region: Cevennen (Languedoc-Roussillon)

Preis: 650 Euro
pro Person
Termine
Termine 2010 in Kürze!
Teilnehmerzahl
Mindestteilnehmerzahl: 7 (max. 14)
Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Reiseveranstalter: 21 Tage vor Reisebeginn.
Leistung
Im Preis einhalten:
6 Nächte inklusive Vollpension im Mehrbettzimmer, Picknick für mittags, die im Programm angegebenen Transfers, Gepäcktransport , frz. Fachreisebegleitung.
Nicht im Preis enthalten:
An- und Abreise nach/ab Vigan-Bahnhof , Getränke, Reiserücktrittskostenversicherung.
Unterkunft
In kleinen Familienbetrieben ( Herberge, Gästezimmer, Etappenunterkunft etc…) in Mehrbettzimmern mit gemeinschaftlichen Dusche und WC, (Schlafsack bitte mitbringen!). Während der Woche werden Sie regionale typische Gerichte probieren. Für das Mittagessen nehmen wir ein Picknick mit das aus regionalen Produkten vorbereitet wird ( mit gemischten Salaten, Fruchten etc..)
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Möglich für alle, die bereits regelmäßig Sport treiben, oder erfahrener Wanderer.
Sehr gute Korperlich Kondition erforderlich!
Durchschnittliche Länge einer Wanderung: 5 bis 6,5 Stunden pro Tag.
Gelände: Trekkingwegen mit unebenen Flächen und steinig.
Gepäck:
Gepäck muss nicht selbst getragen werden.
Wandern im Cevennen-Nationalpark
7 Tage im Parc National des Cévennes
Der Cevennen-Nationalpark bietet eine beachtliche Vielfalt an Landschaftsbildern und Farbpaletten: Immergrüne Stein-Eichen, intensives Gelb von Ginster und ein wunderares Mauve durch Heidekraut. Während dieser 7-tätigen Wandertour entdecken Sie schiefrige Cevennen, Kastanienwälder, ursprünglichen Früchteanbau, das Aigoual-Bergmassiv, den Abgrund von Bramabiau, den Talkessel von Navacelles und treffen auf Einwohner im Naturidyll eines intakten Hochgebirges!
- Eine geführte Wandertour für geübte Wanderer
- Beeindruckendes Panorama - Sicht bis zum Mittelmeer
- Französischer staatl. geprüfter Bergführer
Reiseprogramm
1.Tag: Ankunft in die Cevennen
Ankunft am ehem. Vigan-Bahnhof. Treffpunkt gegen 15 Uhr. Transfer zur Herberge. Begrüßungsaperitif und Inforunde. Erkundungstour im Dorf von Mangadout. Übernachtung in Herberge.
2.Tag: Talleyrac-Tal-Valleraugue
Wanderung inmitten von Zwiebelanbau und vorbei an Peyrecfiche und Serre de Rouas. Abstieg ins Talleyrac- Tal. Dann bergauf zum Col Elze und bergab bis zum Dorf Valleraugue. Übernachtung Etappenunterkunft.
Gehzeit: 6 St.- Höhenunterschied: + 700 M. – 600 M.
3. Tag: Wanderung zum Aigoual-Gipfel ( 1565 Meter)
Bergaufstieg zum Aigoual-Gipfel vorbei an verschiedenen Vegetationszonen. Majestätische Aussicht Mont Blanc bis zum Canigou-Gipfel bei schönem Wetter. Besichtigung des Wettermuseum. Abstieg nach Espérou. Übernachtung im Gästezimmer.
Gehzeit: 6,30 St.- Höhenunterschied: + 1200 M. – 360 M.
4. Tag: Vallée du Bonheur-Aigues bonnes
Bergwanderung bis zum Serreyrède- Col. Weitermarsch über Bonheur- Tal, Ruinen von der Abtei Bonahuc aus dem 11 JH: und Causse Camprieu. Durchquerung des Staatswald von Aigoual über den Arboretum von Foux. Übernachtung bei Bauern.
Gehzeit:5 St.- Höhenunterschied: + 100 M. – 550 M.
5.Tag: Trévezel-Schluchten-Dourbie
Wanderpfad auf dem Bergkamm oberhalb der Schuchten von Trévezel und dem Dourbie-Tal. Abstieg zum Dorf Dourbie. Übernachtung in Familienunterkunft.
Gehzeit:5,30 St.- Höhenunterschied: + 500 M. – 300 M.
6.Tag: Saint Guiral-Gipfel (1350 M)-Alzon
Aufstieg zum Gipfel von Saint Guiral. Beeindruckendes Panorama bis zum Mittelmeer. Bergab nach Alzon. Übernachtung in Etappenunterkunft.
Gehzeit:6 St.- Höhenunterschied: + 460 M. – 750 M.
7.Tag: Causse Blandas- Talkessel von Navacelles
Transfer nach Causse Blandas. Wanderung über die Schluchten von Vis und Durchwanderung des Talkessels von Navacelles. Rückfahrt später Nachmittag zum ehem. Vigan-Bahnhof gegen 16Uhr 40.
Busverbindung nach Nîmes
Gehzeit:5 St.- Höhenunterschied: + 400 M. – 400 M.
Anmerkungen, Tipps
Es gibt gute Busverbindungen zwischen Nîmes- Busbahnhof und den ehem Vigan-Bahnhof. Der Busbahnhof von Nîmes liegt hinter Nîmes-Hbf.
Die Natur in den Cevennen ist von einer rauhen Schönheit. Zwischen dem Aigoual und dem Mont Lozère waren diese herben, strengen Landstrische im 18. JH. Schauplatz des Kamisardenaufstandes. Die Schieferböden der Cevennen sind von Schluchten durchfurcht, die Bergflanken von Buchen- und Tannenwäldern , Eichen- und Kastanienhainen bedeckt. Lange Zeit galt der auf Terrassen angebaute Maulbeerbaum, unerlässlich für die Seidenraupenzucht, als “Goldbaum” der für Wohlstand sorgte. ” Brotbaum” war jedoch die Esskastanie, die den Bewohnern Nahrung lieferte und zum Symbol der Cevennen wurde.
Der Nationalpark der Cevennen gehört zu den 13 europäischen Gebieten die die Anerkennung der EU für dauerhaften Tourismus ausgezeichnet wurde. Seit seiner Entstehung 1970 verfolgt der Nationalpark seine Ziele für den Umweltschutz, aber auch Förderung und Erhalt des historischen Erbes. Die Betrebungen gelten einer ausgeglichenen Aufteilung des Territoriums mit einer ständigen Bevölkerung von ca. 41 000 Einwohnern.







