Vor der Reise
Mit France Ecotours unterwegs
Wenn Sie mit FRANCE ECOTOURS unterwegs sind, sind Sie meistens Teil einer Reisegruppe. Es ist daher wichtig, dass jeder im Sinne der Gruppe handelt und die Teilnehmer sich, ihre Umwelt und die einheimische Bevölkerung respektieren.
Die Einhaltung dieser Regeln sind Grundvoraussetzung für das Gelingen der Reise, für das gegenseitige Verständnis der Teilnehmer und für den guten Eindruck, den es bei den Einheimischen zu hinterlassen gilt. Denn sie sind es schliesslich, die es uns ermöglichen, Aussergewöhnliches abseits der Touristenströme zu erleben.
Wir müssen daher respektvoll mit ihren Pflanzen (Weinreben, Blumen, Bäume), ihrer Lebensart und ihrer Landschaft umgehen.
Die Reisen sind so konzipiert, dass sie Gelegenheit bieten, die Verschiedenheit der Region zu entdecken: Die Lebensarten in Nizza, Carcassonne oder Paris sind sehr unterschiedlich.
Allgemeines zu Frankreich:
Falls Sie noch nicht in Frankreich waren, finden Sie auf dieser Seite einige weiterführende Informationen, Webseiten zum Thema Frankreich:
Der Mythos, die Klischees
Als Einheimischer fällt es immer schwer, sein Land unvoreingenommen zu präsentieren. Wir versuchen durch unsere Reisen, Ihnen die vielseitigen Facetten unserer Heimat zu zeigen und sie klischeefrei zu erleben. Einige Vorstellungen sind jedoch schwer zu widerlegen, manche Bräuche sind ungewöhnlich. Deswegen es ist gut zu wissen:
- Frankreich besteht überwiegend aus Männern mit Baskenmützen, Weinflaschen und Baguette in den Händen: Nein!
Sie sollten wissen, dass Sie ziemliches Glück haben müssen, um gerade diesem Franzosen auf der Straße zu begegnen! Die Bevölkerung Frankreichs ist überwiegend durchmischt, mit einer Mehrheit dunkelhaariger Menschen und einer etwas höheren Anzahl von Frauen. Die französische Durchschnittsfamilie hat zwei Kinder.
60% der Arbeitnehmer in Frankreich sind Angestellte und Arbeiter. Dies ist fast der gleiche Anteil wie 1954! Aber die Angestellten sind nun vorwiegend unter dieser soziodemografischen Kategorie vertreten.
75% der Franzosen leben in den Vororten oder der Umgebung der Städte, knapp 25% wohnen auf dem Land. - Franzosen lieben ihre Küche und ihren Wein.
Kochen, Essen und Wein trinken sind die drei Säulen des französischen Savoir vivre. Die verschiedenen Regionen Frankreichs locken mit ihren hervorragenden Spezialitäten Feinschmecker wie Hobbyköche an. Aber nicht nur Kenner genießen die Küche. Kochen und Wein trinken gehören einfach zum Alltag. Deswegen isst man meistens warm, oft zweimal pro Tag, wobei das Frühstück kein große Rolle spielt. Das Essen ist für Franzosen eine gute Gelegenheit für Begegnungen und Gedankenaustausch. In Frankreich, wo sich die Menschen mit Küssen auf die Wange begrüßen, ist das Nationalsymbol der gallische Hahn. Doch im Gegensatz zum deutschen Adler kann man ihn essen. (Coq au vin!). Die meisten Köche haben sich zu Gemeinschaften zusammengeschlossen, um besonders anspruchsvolle Gerichte zu kreieren, die anschließend als „regionstypisch“ anerkannt werden. Dies bedeutet nicht automatisch, dafür viel Geld ausgeben zu müssen. Im Gegenteil: In Paris, in großen Städten oder auf dem Land findet man Brasseries, Auberges oder Bio-Gasthäuser in allen Preislagen. Und manchmal lohnt es sich, ein paar Kilometer mehr zu fahren bzw. zu laufen als ursprünglich gedacht.
Was den Wein angeht: Natürlich mögen die Franzosen ihren Wein, sie konsumieren ihn aber in Maßen und tendieren immer mehr zum Qualitätswein. Und sie trinken durchaus auch Wasser ohne Kohlensäure! - Die Franzosen lieben ihre Sprache.
Das hat seinen Grund in der Sprachgeschichte Frankreichs. Auch wenn die direkte Gegenüberstellung mit der englischen Sprache zuweilen lebhafte Reaktionen auslöst, sollte man bedenken, dass zunehmend Anglizismen in die französische Sprache aufgenommen werden. Ziel sollte es sein, mit den ausländischen Ausdrücken zu jonglieren und sie in die französische Sprache zu integrieren. Damit wird die tagtägliche Kommunikation erheblich erleichtert. Unsere Sprache ist von vielen Ausdrücken und Redenwendungen vom Essen geprägt. Aber aufpassen! Bitte verlangen Sie nicht beim Bäcker ein Baiser. Dies würde bedeuten: Einen Kuss bitte! Das Gebäck heißt meringue. - Natur pur erleben:
Mit France écotours reisen Sie in noch weniger stark touristisch entwickelte Gebiete, wo man oft einen ganzen Tag lang unterwegs sein kann, ohne einem anderen Menschen zu begegnen. Legen Sie nicht bitte den Maßstab touristischer Werbung voller romantischer Klischees an, erwarten Sie also keine Keimfreiheit! Der schlichte Komfort – insbesondere für Wanderer ist häufig geprägt von der Unberührtheit des Landes, das Sie durchstreifen. Wenn Sie ein wenig Anpassungsbereitschaft und geistige Offenheit mitbringen, werden Sie außergewöhnliche und vergnügte Ferientage verbringen. In der Natur reisen bedeutet: oft kein vernünftiges oder sogar keine öffentlichen Verkehrsmittel, geringe Auswahl an Gasthöfen bzw. Hotels, einfachen Schlafkomfort, aber dafür Besonderheiten wie eine botanische Rarität (z.B. Orchis oder Opuntia) erleben…
Die Reisebegleiter
Auf Ihre Sicherheit zu achten, ist auch Aufgabe der Reisebegleiter. Deshalb haben wir nur hochqualifizierte Mitarbeiter, die sich vor Ort bestens auskennen.
- Die Fahrradtouren vertrauen wir ausschließlich Reisebegleitern an, die über solide Erfahrungen in der Region verfügen.
- Für die Aktivitäten in den Bergen haben wir Bergführer mit staatlicher Auszeichnung engagiert.
Für alle Reisen wählen wir Leiter, die die Sprache der jeweiligen Gruppe sprechen. Ihr Tourguide ist für Sie direkter Ansprechpartner für besondere Anliegen, unerwartet eintretende Krankheiten und kleinere Änderungen im Programmablauf. Er kümmert sich um ihr Wohlbefinden. Um eine gute Gruppenleitung zu ermöglichen, ist es wichtig, dass Sie die grundsätzlichen Regeln respektieren.
Sicherheitsratschläge für Radtouren in und um Paris:
In Paris gibt es verschiedene Arten von Radwegen, auf deren Verlauf man unbedingt achten muß. Einerseits gibt es besonders gekennzeichnete Radwege, andererseits gibt es welche zwischen der Busspur und dem Fußgängerweg oder zwischen den normalen Fahrspuren und dem Fußgängerweg. Ihr Tourguide wird Ihnen am Anfang der Reise grundlegende Informationen dazu geben.
Um Ihrer Sicherheit willen, bitten wir Sie, folgende Ratschläge aufmerksam zu lesen:
- Fahren Sie immer so weit rechts wie möglich und bleiben Sie in Ihrer Spur.
- Fahren Sie nie zu nahe an Bürgersteig oder parkenden Fahrzeugen vorbei: eine sich plötzlich öffnende Autotür, ein Fußgänger, der unerwartet den Bürgersteig verläßt…all das zwingt Sie dazu, plötzliche Schlenker zu machen und somit vielleicht einen Unfall zu provozieren.
- Laut französischer Strassenverkehrsordnung muss der Fahrer eines Pkws oder Lkws einen Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter zu einem Radfahrer einhalten.
- Folgen Sie unbedingt der französischen Strassenverkehrsordnung, um Unfälle zu vermeiden!
- Falls Sie sich in der Dämmerung oder bei Nacht auf dem Fahrrad fortbewegen, denken Sie an eine gute Beleuchtung und Sichtbarkeit; es ist notwendig und wichtig, jederzeit gut sichtbar zu sein.
- Bevor Sie in scharfe Kurven oder Kreuzungen einbiegen, überlegen Sie sich vorher, welche Richtung Sie einschlagen wollen, um sich dem Normalverkehr anzupassen.
- Wenn Sie an roten Ampel anhalten, fahren Sie vorher an allen Fahrzeugen vorbei und benutzen Sie die Schleusen für Fahrradfahrer. Auf Kreuzungen sollten Sie besonders auf Rechtsabbieger achten.
- Falls es einen Fahrradweg gibt, sollten Sie diesen benutzen, um sicher rechts abbiegen zu können.
- Ihr Fahrrad sollte sich zudem in einem sehr gutem Zustand befinden, da Ihre Sicherheit auch immer von der Qualität Ihres fahrbaren Untersatzes abhängt.
- Zeigen Sie keine Scheu, Ihre Klingel oder Stimme zu benutzen.
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