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Der Canal du Midi
Eine außerordentliche architektonische Leistung
Die sagenumwobene Geschichte des königlichen Kanals des Languedoc begann, als Pierre Paul Riquet, Baron de Bonrepos, 1663 Colbert und dann auch Ludwig XIV davon überzeugt hatte dass es technisch möglich wäre, den Atlantik mit dem Mittelmeer zu verbinden.
14 Jahre Arbeit, 15.000 Arbeiter und Riquets Privatvermögen machten die Verwirklichung dieses Werkes möglich. Der 240 km lange Kanal wird durch ein ausgeklügeltes System mit Wasser versorgt. Was die Beherrschung der Hydraulik und die entsprechende Baukunst betrifft, stellt der Canal du Midi eine bis heute beindruckende Ingenieursleistung dar. Dank der etwa 350 Bauwerke (Schleusen, Brücken, Aquädukte, Überlaufbecken) von denen einige seit dem Bau unverändert geblieben sind und einem mit 300 Jahre alten Bäumen gesäumten Treidelpfad konnte der Canal du Midi im Dezember 1996 in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen werden.
Den Canal du Midi erleben
Seit 1681 verbindet der Canal du Midi den Atlantik mit dem Mittelmeer. Er ist der älteste noch funktionierende Kanal Europas. Von Zehntausenden von Platanen, Pappeln, Zypressen und Pinien gesäumt gilt der Kanal als vollendete Verbindung von Natur und Technik.
Erleben Sie den Canal du Midi …

... aus der Perspektive der Flusskapitäns:
Rund zehn Meter tiefer liegt nun der Canal du Midi vor uns. Fast geräuschlos gleiten wir ihn entlang. Große, alte Platanen links und rechts säumen den rund 20 Meter breiten Wasserweg, bieten herrlichen Schatten. Manchmal berühren sich die hohen Baumkronen sogar in der Mitte des Kanals, der dann wie das von Säulen gestützte Kirchenschiff einer Kathedrale wirkt. Wir genießen die Langsamkeit am Canal du Midi. Die Fahrt wird zwar immer wieder von den jahrhundertealten Schleusen unterbrochen, doch nach einem halben Dutzend dieser “Écluses” klappt das Schleusen wie am Schnürchen. Auch für die Kinder ist es nicht langweilig, zumal die beiden älteren schon beim An- und Ablegen mit anpacken dürfen. Ab und an kommen auf dem alten Treidelpfad entlang des Wasserwegs Radwanderer vorbei und winken uns. Wer die Augen offen hält, sieht auch Bisamratten, Fischotter und Flussschildkröten im Kanal schwimmen. Und Entenfamilien sind immer in der Nähe. Überall wo es uns gefällt können wir am Kanal anlegen, im Schatten der Platanen Picknicken oder kleine Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Umgebung machen.

... mit dem Fahrrad:
Diese sieben Tage auf dem Fahrrad sind wir an überwiegend herausragenden Bauwerken vorbeigefahren. Unter anderem haben wir die Festung von Carcassonne, welche seit 1998 als Weltkulturerbe von der UNESCO ausgeschrieben ist besichtigt. Etwas weniger bekannt, aber dennoch einen Besuch wert, ist der “Canal de la Robine”. Dieser verbindet den “Canal du Midi” mit dem Mittelmeer und vervollständigt Ihr Bild von diesem ehrgeizigen hydraulischen Zusammenspiel. Auch haben wir von der einzigartigen Landschaft der “Minervois” profitiert, während wir die Heide und die besonnten Weinberge durchgequert haben. Eine Pause beim Winzer war immer eine Belohnung, eine wohlverdiente! Wer Lust hat, kann bis Toulouse auf den “Grünen Wegen” fahren. Mit dem Fahrrad entlang der Treidelpfade lassen sich die abwechslungsreichen Landstriche ebenfalls gemächlich durchstreifen.
Erleben Sie den Canal du Midi mit dem Fahrrad mit France Ecotours
Radreisen rund um den "Canal du Midi" bei France Ecotours:
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