Wanderung in der Provence - Camargue
7 Tage geführte Wanderung durch den wilden Süden der Camargue & die Alpilles
- Naturschutzgebiet im Parc Naturel Régional de Camargue
- Arles, Weltkulturerbestatt der Unesco, französische Reisebegleitung*
- Entspannte sternförmige Wanderungen mit Bademöglichkeit
- Unterkunft auf einer Manade mit Camargue-Pferden und Stieren, regionale Küche, Vollpension mit Mittagspicknick
- einzigartige Moorlandschaft, Reisanbau, Wasservögel: Flamingos, Fischreiher
*Für feste Gruppen ab 5 Teilnehmern können wir auf Wunsch deutschsprachige Reisebegleitung organisieren.
Reiseprogramm
1. Tag : Willkommen in der Camargue!
Treffpunkt am Bahnhof von Arles gegen 15 Uhr. Transfer mit öffentlichen Bus bis zur Manade.
Abendessen, geselliges Beisammensein und Übernachtung in der Manade – einem speziellen Zuchtbetrieb für die “wilden” Camargue Stiere und Pferde.
2. Tag: Camargue Pferde – Reisanbau
Die ursprünglichen Camargue Pferde kennenlernen: Die Besitzer werden uns ihre alltägliche Arbeit mit den Camargue-Pferden, eine nur hier lebende Wildpferdart, und die Stierzucht näher bringen. Wir werden ein ganz besonderes Fleckchen Erde mit seinen Traditionen und Bräuchen entdecken.
Typisches Mittagessen am Ort. Am Nachmittag werden wir mehr über eine andere landwirtschaftliche Besonderheit der Camargue erfahren: den Reisanbau. Führung und Erläuterungen zum Anbau verschiedener Bio-Reissorten. Der Reisanbau in der Camargue trägt zum Gleichgewicht des Ökosystems in dem Feuchtgebiet bei.
Abendessen und Übernachtung in der Manade (Gehzeit : 3 Stunden).
3. Tag: Wanderung im Naturschutzgebiet
Wir entdecken den wilden Süden der Camargue, dieses Gebiet, wo sich die Sandbänke weitläufig hinstrecken, wo die “Gardians” ihre Stiere immer noch in der freien Natur züchten.
Abfahrt mit öffentlichem Verkehrsmittel nach Saintes-Maries-de-la-Mer. Eine Wanderung im Naturschutzgebiet erlaubt uns die Pflanzen-u. Tierwelt näher kennen zu lernen. Selbstverständlich werden wir auch am Meer entlang über lange Sandstrände und Sanddünen wandern. Dauer ca. 3½ Stunden. Picknick. Am Nachmittag haben wir Zeit, uns auf riesigen Sandstrände der Saintes Maries zu erholen.
Am späten Nachmittag : Rückfahrt (Gehzeit : 5 Stunden).
Abendessen und Übernachtung in der Manade.
4. Tag: Naturwanderungen in der Moorlandschaft von Vigueirat
Fahrt mit öffentlichem Verkehrsmittel zur “Moorlandschaft von Vigueirat”. In einer Kutsche werden wir die Moorlandschaft Vigueirat entdecken. Ein Gebiet, das ganz besonderen Wert auf die Erhaltung seiner natürlichen Umwelt legt und sich aktiv im Ökotourismus engagiert. Hier befindet sich das größte Schilfgebiet der Camargue, Heimat von mehreren Tausenden von Vögeln. Mit etwas Glück werden wir auch einen Fuchs oder ein Wildschwein vorbeihuschen sehen. Zudem zählt Vigueirat 4 Pferde- und Stierzuchten. Dauer ca. 2 Stunden. Picknick mit biologischen Produkten. Spaziergang auf einem Pfahlbau den Deich entlang.Dieser Weg ist mit Beobachtungs- und Aussichtsständen versehen. Dies erlaubt uns die Tierwelt ganz nahe zu sehen und zu hören! Möglichkeit, Ferngläser zu mieten. Rückfahrt zu unserer Unterkunft mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Abendessen und Ubernachtung in der Manade (Gehzeit : 4 Stunden).
5. Tag: Tagesausflug in die Alpilles
Abfahrt mit dem Alpilles Kleinzug nach Fontvieille. Wanderung auf den Spuren der alten Römer durch diese wunderbare Gegend, die bereits Alphonse Daudet inspirierte.
Rückfahrt mit dem Bus. Abendessen und Übernachtung in der Manade (Gehzeit : 4 Stunden).
6. Tag: Wanderung durch La Draille de Cacharel
Wanderung entlang La Draille de Cacharel*. Der Pfad führt Sie durch Schilfrohr und Tamariske, an den Rand des Moorlandes und des See von Vaccarès, bekanntes Refugium für zahlreiche Vogelarten.
Abendessen und Übernachtung in der Manade ( Gehzeit : 5 Stunden).
*Cacharel ist der französische Name der – in Europa eher seltenen – Knäkente, die teilweise der Camargue überwintert. Knäkenten ziehen im Winter bis nach Asien und Afrika. Draille ist okzitanisch für einen von Tieren verwendeten Weg.
7. Tag: Arles und Abreise
Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Arles.
Diese für Kunst und Geschichte so berühmte Stadt steht auf der Liste der Weltkulturerbestätten der Unesco. Heute ist Markttag auf der Place des Lices.Sie können die zahlreichen antiken Denkmäler und Gebäude besichtigen. Oder Sie bummeln einfach durch die Stadt. Ende der Tour gegen 12 Uhr. Abreise oder Verlängerung.
Teilnehmerzahl
Mindestteilnehmerzahl 5, maximal 16
Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Reiseveranstalter: 21 Tage vor Reisebeginn.
Unterkunft
Die Manade – ein Zuchtbetrieb von “wilden” Camargue-Pferden und Stieren – liegt 6 km vom Meer entfernt. Alle Zimmer haben ein privates Bad, WC. Das Essen wird ausschließlich aus lokalen Produkten zubereitet. Für Mittag nehmen Sie ein Picknick mit.
Schwierigkeitsgrad: leicht
Es handelt es sich um eine sternformige Wanderreise mit kaum Höhenunterschieden. Das Augenmerk dieser Tour liegt in der Enteckung des wilden Südens der Camargue (Naturschutzgebiet) und eines Teils des Alpilles-Massiv. Arles als Weltkulturerbestätte betont den provenzialischen Flair dieser Tour.
Der Petit Train des Alpilles ist ein witziger Sommerzug mit einer Lok aus den 1950er Jahren, der Arles mit Fontvieille in 40 Minuten verbindet.
Eigenanreise
Umweltfreundliche Anreise mit dem Zug bis Arles-Bahnhof.
Ausführliche Informationen zur Anreise finden Sie in unserem detaillierten Infoblatt, das wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden !
Preis: 735,-Euro/ Person im DZ.
Anzahlung in % des Reisepreises: 20
Fälligkeit Restzahlung Reisepreis: 21 Tage vor Reisebeginn.
Leistungen
6 Übernachtungen in einer Manade mit Vollpension (Picknicks für mittags) im ½ DZ, französische Reisebegleitung, alle Eintritte, fachkundige Begleitung der Besichtigungen, Transfers per ÖVM.
Nicht im Preis enthalten: Anreise und Abreise bis /ab Arles, persönliche Ausgaben, Getränke und alle Leistungen, die oben nicht erwähnt sind.
Einzelzimmer möglich gegen Aufpreis
Unsere Wandertour beginnt und endet am Bahnhof von Arles.
Sie organisieren Ihre Anreise beliebig selbst und verlängern nach Wunsch.
Reisetermine 2012
Juni 2012
10.06.12 – 17.06.12
Herbst
September 2012
09.09.12 – 15.09.12
Oktober 2012
07.10.12 – 13.10.12
Für Gruppen ab 8 Teilnehmern, stimmen wir gerne Termine und Inhalte der Reise mit Ihnen ab.
Deutschsprachige Reiseleitung ist für feste Gruppen auf Wunsch möglich.
Bitte senden Sie uns eine Anfrage, und nennen uns Teilnehmerzahl und gewünschte Termine.
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Wandern in der Camargue
Tourengeher kommen an der Camargue nicht vorbei. Im Naturpark gibt es eine Fülle von regelrechten Traumstrecken, die das pure Gefühl der Provence vermitteln. Die einzigartige Moorlandschaft der Camargue ist ein Refugium vieler Wasservogelarten mit einsamen und stillen Sanddünen und immer der Chance halbwilde Camargue-Pferde, Flamingos, Fischreiher oder gar einen Fuchs zu beobachten. Diese leichte Wanderreise bietet täglich Badespaß und viele Möglichkeiten diesen Naturraum zu entdecken und den Menschen der Region zu begegnen.
Sie entspannen sich und genießen die einzigartige Moorlandschaft bei leichten sternförmigen Wanderungen. Sie wohnen auf einem Landgut mit Camargue-Pferden und Stieren – einer sogenannten Manade. Während unserer Wandertour werden Sie die Manade-Familie mit seinen Gardians (etwa “Cowboys”) näher kennen lernen. Die Gardians bewachen Manades (Herden) der schwarzen Camargue-Stiere und die weißen Pferde, die früher ein Symbol fürs ungezähmte Leben waren, heute aber in freier Wildbahn nicht mehr vorkommen. Manade bezeichnet heutzutage eine besondere Viehzucht aus Schwarz-Stieren und weißen Pferde, das Landgut mit seinem Personal und Eigentümer ( = französisch Manadier).
Die Camargue insgesamt ist eine Sumpf- und Schwemmlandebene mit einer Fläche von 145 000 ha im Mündungsgebiet der Rhône, in deren Delta zwischen den beiden Mündungsarmen le Grand und le Petit Rhône sich der 86 000 Ha große regionaler Naturpark der Camargue erstreckt, in dessen Zentrum die 13 000 Ha große Naturschutzgebiet nur Forschern offen steht. Die Camargue ist auch ein Wirtschaftsraum, in dem ca. 8000 Menschen leben. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen sind von Be- und Entwässerungskanälen (französisch.: Roubines) durchzogen, der Reis wird immer noch nach traditionneller Art angebaut.

