Aveyron, Rouergue: individuelle Radtour
7 Tage Genussradeln, Kulturerbe, Schluchten und Täler in Rouergue
- Villefranche de Rouergue, bedeutende Sehenswürdigkeit
- Überwältigende Schluchten und drei Täler:Aveyron, Lot u. Diège
- Komfortable Unterkünfte z.T. mit Pool
- Leckere Mahlzeiten mit typisch regionaler Küche,
Halbpension (Abendessen) - Gepäcktransfer
Reiseprogramm
1.Tag:Ankunft in Villefranche de Rouergue
Ankunft in Villefranche de Rouergue, Empfang im Hotel.
Je nach Ankunftszeit, Möglichkeit zur Besichtigung von Villefranche und der königlichen Festung am Zusammenfluss von Aveyron und Alzou, der barocken Kapelle der schwarzen Büßer aus dem 17.Jahrhundert, der Stiftskirche Notre Dame aus dem 14. und 15.Jahrhundert und der Chartreuse St Sauveur aus dem 15.Jahrhundert. In Villefranche spazieren zu gehen, heißt in das Herz der Geschichte einzutreten. Evtl. Entgegennahme der Fahrräder.
Charmante Gästezimmer nahe dem Stadtzentrum gelegen, empfangen Sie an diesem Abend. Sie werden dort einen familiären und herzlichen Empfang antreffen. Das Abendessen wird in einem der Restaurants der Innenstadt serviert werden.
2.Tag: Villefranche de Rouergue – St Julien, 38km
Abfahrt nach Villeneuve d'Aveyron, einer Bastei aus dem 13.Jahrhundert. Man kann sich im Labyrinth der Strassen dieses Ortes verlieren, die reizende romanische sowie gotische Kirche besichtigen, in der es einen Zyklus von wunderschönen Wandmalereien aus dem 14.Jahrhundert gibt. Er stellt die Jakobspilger dar, welche mit einer Muschel ausgestattet sind. Im Frühjahr und im Herbst, wenn Sie durch die Hohlwege fahren, die gesäumt sind von beruhigenden Mauern, entdecken Sie die Causse von ihrer schönsten Seite, ihre unterschiedlichen Farbtöne und ihr Licht; genauso wie das Tal des Lot und seine steilen Felsen.
Etappenabend zur Erfrischung in St.Julien eines der kleinen Dörfer des Quercy, in einem sehr komfortablen Hotel mit Swimmingpool.
3.Tag: Die Route der Täler- 35km
Dieser Tag ist offen gehalten und Sie können ihn je nach Belieben gestalten:
Eine Rundstrecke in das Tal der Mühlen, das Tal des Lot und das Tal der Diège. Sie können den Tag auch damit verbringen, sich am Swimmingpool auszuruhen, spazieren zu gehen oder einen Umweg nach Peyrusse-le-Roc machen, wo Sie evtl. in einer exzellenten ländlichen Herberge zum Mittag essen können.
Abendessen und Übernachtung in der Herberge der Diège.
4.Tag: Das Tal des Lot- 30km
Nach dem Frühstück Abfahrt zum Tal des Lot und dem Schloss von Larroque Toirac, dann weiter über Montbrun bis nach Cajarc. Abendessen und Übernachtung im Hotelrestaurant la Ségalière.
5.Tag: Das Tal des Lot- Fortsetzung 20, 30 bzw. 50km
Es geht entlang der grünen Böschungen im Tals des Lot, das Sie bis zum Schloss von Cénevières und zum Dorf St.Cirq La Popie hinunterfahren, wo Sie eine Kaskade aus braunen Dächer erwartet. Das Dorf wird dominiert von einer befestigten Kirche aus dem 16.Jahrhundert, die in die Leere oberhalb des Lot zu kippen scheint. Sie werden sich die Zeit nehmen können um durch dieses Dorf der Hängegärten und der schönen mittelalterlichen und Renaissancehäuserfassaden zu flanieren. Dieser Tag kann ebenfalls ein Tag zum Ausruhen sein. Spaziergänge zu Fuß sind überhall möglich und sehr reizvoll. Rückkehr zum Abendessen im Hotel-Restaurant.
6.Tag: Cajarc – Saujac – St Rémy- 40km
Abfahrt nach Saujac, in einem begrünten Rahmen. Herausragender Aussichtspunkt in Saut de la Mounine am Fuße eines abrupt abbrechenden Felsens.
An diesem Abend wird Sie eine ehemalige Relaisstation der Post erwarten: Swimmingpool, Jakuzzi oder Tennis stehen zur Auswahl. Die Zimmer sind klimatisiert und im Sommer können Sie die Küche des Chefs auf der Terrasse genießen.
7.Tag: St Rémy – Villefranche de Rouergue- 5km- Abreise
Nach dem Frühstück Abfahrt mit dem Fahrrad nach Villefranche de Rouergue. Abgabe der Fahrräder und Entgegennahme des Gepäcks. Ende der Reise.
Teilnehmerzahl
Möglich ab 1 Person gegen Preis-Zuschlag
Unterkunft
Die Unterbringung geschieht in Gästezimmern, in 2* bis 3* Hotels z.T. mit Pool auf Doppelzimmerbasis mit Halbpension.
Sie werden bei französischen Familien bzw. Familienbetriebenen Hotels empfangen die gern Tipps über die Region, Ihre Radreise und ihre Kochkunst teilen möchten. Badezimmer und WC im Gästezimmer sind selbstverständlich nur zur Ihrer privaten Benutzung. Das üppige Frühstück wird mit selbstgemachter Konfitüre und frischen Produkten vorbereitet. Abendessen: leckere Mahlzeiten mit typisch regionaler Küche.
Hinweis:
Für jeden Aufenthalt gilt, dass je nach Verfügbarkeit der Zimmer unserer Gastgeber, die Etappen leicht verändert werden können
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Etappen ohne besondere technische Schwierigkeiten, Dennoch sollte man in Form sein.
Etappenlänge: 30 bis 40 km pro Tag (Möglichkeit am 4. Tag optional 50 km zu fahren). Wenig Steigungen.
Gepäcktransport: Sie brauchen auf dem Rad nur die persönlichen Dinge des Tages und das Picknick zu transportieren; Sie werden jeden Abend ihr Begleitgepäck in den Unterkünften auffinden.
Eigenanreise
Umweltfreundliche Anreise mit der Bahn bis zum SNCF Bahnhof in Villefranche-de-Rouergue. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem detaillierten Infoblatt, das wir Ihnen >> auf Anforderung gerne zusenden!
Preis: ab 620,-€/Person im DZ ( Basis 2 Personen)
Sonderpreise für kleine Gruppen ab 4 Personen
Anzahlung in % des Reisepreises: 20
Fälligkeit Restzahlung Reisepreis: 21 Tage vor Reisebeginn.
Leistungen
Im Reisepreis enthalten
6x Unterbringung im Doppelzimmer mit Halbpension vom ersten Tag (Abendessen) bis zum letzten Tag (Frühstück), den Transport des Gepäcks, die Wegebeschreibung auf französisch, die Kurtaxe.
Im Reisepreis nicht enthalten
An-und Abreise nach/von Villefranche de Rouergue, das Mieten der Fahrräder, die Mittagessen, die Getränke, die Eintritte bei Besichtigungen, Reiserücktrittskostenversicherung.
EZ-Zuschlag: 295 €
Radmiete: 102,- '/ Pers./ 6 Tage
Unsere Radtour beginnt und endet in Villefranche de Rouergue.
Sie organisieren die Anfahrt nach Belieben selbst und verlängern nach Wunsch.
Reisetermine
Abfahrtsdatum je nach Belieben, vom 1 April bis zum 31. Oktober 2011.
Sie werden jeden Abend von Ihren Gästegeber bereits erwarten.
2012
April bis Oktober.
Bitte senden Sie uns eine Anfrage, nennen die Teilnehmerzahl und den gewünschten Termin.

Details der Strecke Genu'radeln in Rouergue – Bild: Google + Scribblemaps
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Von den Schluchten des Aveyron bis zum Tal des Lot zeigt Ihnen die Rouergue eine Region wo es sich gut leben lässt: davon zeugen die ungezählten Bastiden, Schlösser, Kapellen und Stiftskirchen, die überall entlang der Flüsse aufgereiht stehen.
Von einem ausgesprochen milden Klima profitierend, und einer Höhe zwischen 145m in den Tälern des Lot und 500m auf den Höhen von Villefranche, setzt sich diese Region aus drei unterschiedlichen Landschaftsbildern zusammen.
Das Tal des Lots im Norden, in der Höhe von Kalksteinfelsen dominiert, von denen sehr oft atemberaubende Aussichten herrschen.
Das Tal und die Schluchten des Aveyron, im Süden, mit abrupten Hängen, bewaldet und wild.
Die Kalksteinplateaus, steinig und trocken, bedeckt mit einer Vegetation aus Eichen, Wacholder und Buchsbaum, sind vor allem im Frühjahr eine Aussaatstätte für seltene Blumenarten.
Das gute Essen gehört zu der Kultur in Rouergue dazu: ein traditionelles Abendessen erwartet Sie jeden Abend, dazu empfangen Sie komfortable Unterkünfte, um Sie den Charme dieser Region, die zu den schönsten Frankreichs gehört, mit sanften Pedalen entdecken zu lassen.
Villefranche de Rouergue:
Diese charmante Stadt mit 13 000 Einwohnern besitzt ein außergewöhnliches architektonisches Kulturerbe, das sich um die mittelalterliche Bastei aus dem 13. Jahrhundert und seiner Stiftskirche herum gruppiert.
Die Bastei wurde 1252 von Alphonse de Poitiers, dem Grafen von Toulouse und seinem Bruder Saint Louis erbaut und stellt das Herz von Villefranche de Rouergue dar, das wiederum im Zentrum des Dreiecks von Cahors, Albi und Rodez liegt.
Als eine neu angelegte Stadt aus dem Mittelalter, hat die Stadt es verstanden, die Originalität seines urbanen mittelalterlichen Plans zu bewahren, und ist auch heute noch um die kommerziellen Hauptstrassen herum organisiert.
Als Tradition seit über Jahrhunderten stark verankert, bietet der allwöchentliche morgendliche Donnerstagsmarkt eine wunderbare Möglichkeit, um regionale Produkte dieses sehr feinschmeckerischen Gebietes zu kosten: Foie gras, Confit, Wurstwaren, Käse, Geflügel, Fouace (= ein Gebäck in Form einer Krone) und Fleischpastete und das Ganze gewiegt in der Langue d'Oc der Anbieter.
Die Bastiden des Mittelalters:
Im 13. Jahrhundert wird es aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums nötig, die Bevölkerung zusammenzufassen, die landwirtschaftlichen Flächen aufzuwerten und den wirtschaftlichen Austausch zu fördern, was die Grafen von Toulouse, den Bischof von Rodez und die Könige Frankreichs dazu anstiftete, eine regelrechte Politik der Urbanisierung neuer bewohnbarer Räume zu schaffen. So entstehen Burgen, neue Dörfer und neue Städte des Mittelalters.
Generell waren die Bastiden auf Selbstverteidigung ausgelegt, daher das Straßenraster , der wichtigste Punkt war Wohlstand, daher die großen zentralen Marktplätze.
Die Bastiden waren englische Gründungen, in denen Bürger damals große rechtliche Freiheiten genossen, z.B. Leibeigene, die dort Zuflucht suchten, waren frei. Ein Grund für die schnelle Besiedlung und den großen Erfolg der Bastiden/Bastidenstädte.
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Mit unseren Radreisen wenden wir uns an Menschen, die ein intensives Reiserlebnis den “klassischen” Attraktionen vorziehen. Wir bieten ausschließlich sanftes, umweltfreundliches Reisen mit dem Fahrrad in gemächlichem Tempo an. Wir möchten mit ruhigem Pedal unsere umfangreichen Besichtigungsprogramme an“treten”.
Das Besondere: Bei France écotours gestalten Franzosen das Programm. Egal ob Sie in Paris oder woanders in Frankreich mit dem Fahrrad Ihren Urlaub verbringen, Sie werden immer in die Alltagskultur und die lokalen Lebenszusammenhänge mit einbezogen.
Der Genuss von Landschaft, Natur und das Eintauchen in die französische Kultur sind ausschlaggebend für die Radwanderreisen von France écotours. Unsere Fahrradrundreisen führen Sie in einer Gruppe oder individuell auf eigene Faust über wenig befahrene Wege zu gemütlichen Gasthäusern …

