Freies Wandern mit Kindern und Hund am Rand des Naturparks Mercantour

7-tägige indiviuelle Wanderreise für die ganze Familie

  • Gipfel zwischen Sonne und Azur
  • Ein einzigartiges Gebirge Europas
  • Hundefreundliche naturnahe Unterkünfte, Vollpension
  • 100%ige Insider Wanderung
  • Täglich wählbare Routen
Ab 580,- €
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Reiseprogramm

Möglicher Programmablauf

1.Tag : Villeplane – Sauze Villeplane ist ein abgelegener Weiler am Ende einer Bergstraße. Parkplätze sind am Platz neben der Telefonzelle vorhanden. Heute haben Sie die Qual der Wahl zwischen 4 Routen, unter anderen: Für Familien: Durch das Tal des Cante-Flüsschens Anstieg: 515 m Abstieg: 375 m
Distanz: 8 km – Gehzeit: 4 Stunden.
Dies ist eine über die Nord- und Südhänge des Cante-Tales verlaufende Wanderung, die Sie eintauchen lässt in den besonderen Charme der südlichen Alpen: die Mannigfaltigkeit einer Landschaft, in der sich die typische Frische der bewaldeten Nordhänge des “L'Ubac” mit der provenzalischen Heiterkeit des eher dem Midi zugewandten “L'Adret” verbinden .

Für geübte: Über Font-Freye Anstieg: 925 m Abstieg: 615 m- Distanz: 16 km – Gehzeit: 6,5 Stunden.
Nach einem steilen Anstieg entfalten sich wie zur Belohnung die raue Schönheit der Bergwelt und der Artenreichtum der Alpenflora: Hier erhält der Begriff “Biodiversität” seinen Sinn!

2. Tag : Sauze – Bouchanières
Heute haben Sie die Qual der Wahl zwischen 3 Routen, unter anderen:
Über Les Loubières:
Anstieg: 772 m Abstieg: 653 m – Distanz: 12,5 km – Gehzeit: 6 Stunden.
Ein ausgiebiger Wandertag, der sich auf dem Nordhang von Sauze recht gemütlich anlässt. Bald führt der Weg durch Wälder, bald gibt er einen ungehinderten Blick in die spezifische Anmut des oberen Var-Tales frei. Zugleich können Sie einen Eindruck vom bäuerlichen Leben vergangener Zeiten gewinnen. Ein Aspekt gut funktionierenden Landlebens war durch den Einfluss der Jahreszeiten bestimmt, so dass die Bewohner früher gerne den Winter über im schützenden Dorf verbrachten, im Sommer jedoch hinauszogen und sich in die näher gelegene ländliche Umgebung zerstreuten. Dieser “Auszug in die Sommerfrische” war selten weiter entfernt als eine gute Stunde zu Fuß. Dort gab es kultivierbares Ackerland, saftige Weiden, Scheunen und Unterkünfte, in denen oft nur das Wichtigste aus dem Dorf für die Sommermonate mitgenommen wurde.

3. Tag : Bouchanières – Barels Hin-und Zurück
Heute haben Sie die Qual der Wahl zwischen 2 Routen:
Vriante 1 – Barels Anstieg: 370 m Abstieg: 370 m – Distanz: 12,5 km hin und zurück Gehzeit: 5 Stunden.

Diese Wanderung ist in der Tat ein informativer Ausflug in die vergangene Geschichte des Tales. Es existieren zwei Wege, um nach Barels zu gelangen. Der eine ist aufgrund der allfälligen Erosionen gelegentlich ungangbar und führt “unten herum” über die Pfosten 150 und 151. Daher ist es vorzuziehen, den Weg “oben herum” einzuschlagen.
Barels ist ein wunderschön gelegener Ort, an dem die Ästhetik des Geländes sich mit den zu
Stein erstarrten Erinnerungen zu einem zauberhaften Gesamtbild verbunden haben. Drei
verlassene Weiler, in einer versteckten Mulde vor der eindrucksvollen Bergkulisse liegend,
lassen uns die Geheimnisse eines vergangenen und fast vergessenen Lebens ahnen. Wie viele Familien haben hier gelebt, wie war ihr Alltag, waren sie abgeschiedener als die Bewohner anderer Dörfer des Tales?
Dies sind die Fragen, auf die sich bei aufmerksamer Beobachtung beim Herumstreifen durch
die Gässchen und verlassenen Gemäuer eine Antwort finden lässt.

Variante 2 – «Le tour du Rognoi»
Anstieg: 314 m Abstieg: 314 m
Distanz: 5 km Gehzeit: 2,5 Stunden.
Dies ist die Kurzfassung der Variante 1! Sie ist bei unsicheren Wetterverhältnissen oder zu empfehlen, wenn die Akteure nicht in bester Verfassung sind. Auf einem Pass mit reizvollem Rundblick bietet sich zugleich die Gelegenheit zu einem vergnüglichen Picknick.

4. Tag : Bouchanières – Peone
Auch heute haben Sie zwei Möglichkeiten u.a:
Variante 1 – Über den Col de Ségilière (auf den Spuren der Grand Route)
Anstieg: 230 m Abstieg: 240 m
Distanz: 7 km Gehzeit: 3 Stunden
Dies ist die abgekürzte Variante, die man bei schlechtem Wetter oder Ermüdungserscheinungen vorziehen sollte.

Variante 2 – Über die Baisse de la Valette und den Tête de Méric 2048 m
Anstieg: 700 m Abstieg: 710 m
Distanz: 12,5 km + 2 km zum Gipfel Gehzeit: 6,5 Stunden.
Auf dieser Route können sich Gipfelstürmer bewähren, aber auch Kinder, wenn sie bei guter Laune sind und keine Blasen an den Füssen haben. Ohne Zweifel ist dies eines der interessantesten Bergerlebnisse der gesamten Woche! Der Tête de Méric, dessen Gipfel auf 2048 m ansteigt, regiert trotz seiner relativ unbedeutenden Höhe wie ein steinerner König über die Gemeinden Péone und Bouchanières. Wie von einem Balkon aus eröffnet sich den staunenden Augen das gesamte Panorama über die Hochtäler des Var und des Cians.

5. Tag : Peone – Valberg
Dieser kurze Wandertag bietet drei Möglichkeiten! Sie werden auf diese Weise genug Zeit haben, durch die engen Gässchen des reizvollen mittelalterlichen Dörfchens Péone zu spazieren, um seine bizarre Lage und die für die Gegend typische Architektur zu bewundern. Hoch oben werden Sie eine hübsche, kleine Kirche finden, deren barocke Gestaltung des Innenraumes Sie beeindrucken wird. Sie sollten den Ort nicht wieder verlassen, ohne den Geheimnissen, die sich unter den Dächern und Mauern von Péone verbergen, ein wenig nachgespürt zu haben.
Variante 1 – Über die GR 52 A Anstieg: 590 m Abstieg: 330 m – Distanz: 9,5 km – Gehzeit: 4 Stunden.
Der Weg folgt über weite Strecken der GR und überquert bis zum Pass mehrmals die Straße. Man steigt mitten durch Lärchenwälder hinauf. Nach mehreren Kehren wendet sich der Weg auf die Nordseite. Durch das lichte Gebüsch des Goldregens leuchten im Juni ganze Trauben von gelben Blütensternen. Aus dem hier wachsenden Gehölz wurde in früheren Zeiten die Halskrause gefertigt, an der jeweils die Glocke der Schafe befestigt wurde. Die Form, die sich um den Hals schmiegte und der Schmuckring, der die Gliedmaßen umrundete, wurde erzielt, indem man das Holz mit Wasserdampf bearbeitete und über das Knie bog. Dies ist noch leicht zu erkennen, da die Halskrausen innen alle geschwärzt aussehen.
Variante 2 – Über Charvin Anstieg: 670 m Abstieg: 440 m – Distanz: 10,5 km -Gehzeit: 4,5 Stunden.
Dies ist die interessantere Route. Sie ist jedoch nur dann ratsam, wenn die unvermeidliche Überquerung des Tuébi-Flusses keine Probleme erwarten lässt, wie dies etwa bei Hochwasser infolge von Gewitter oder Dauerregen geschehen kann.

6. Tag : Valberg – Villeplane
Heute haben Sie die Qual der Wahl zwischen zwei Routen
Variante 1 – Über die Brücke der Roberts
Anstieg: 600 m Abstieg: 960 m
Distanz: 16,5 km Gehzeit: 6,5 Stunden.
Hinweis: Diese Wanderung könnte leicht zu lange dauern, doch glücklicherweise führt
der Hauptteil der Strecke abwärts. Daher – und um die Kräfte möglichst gut einteilen
zu können – empfehlen wir Ihnen, recht früh des Morgens aufzubrechen, am besten
noch vor 8 Uhr 30, damit Sie den Tag vor sich haben und sich ein wechselnder
Rhythmus von Gehzeiten und Pausen realisieren lässt.
Der Abstieg dauert etwa dreieinhalb bis vier Stunden, eine angemessene Picknick-Pause eingerechnet, für die wir Ihnen die Talsohle empfehlen. Dort können Sie, nachdem Sie sich gestärkt haben, noch ein erfrischendes Bad im Fluss Var nehmen. Vergessen Sie aber beim Herumtollen nicht, dass Sie noch einen Aufstieg von etwa zweieinhalb Stunden zu bewältigen haben. Brechen Sie also spätestens gegen 15 Uhr 30 auf. Der außergewöhnliche Blick über die roten Felsen der Schlucht, in die sich der Var eingegraben hat, wird Sie für diesen schier endlosen Wandertag entschädigen.
Der Wanderweg führt Sie nun zum anderen Ufer des Var, und zwar auf einem Weg, der die Schlucht hoch überragt und von dem aus Sie nicht nur das verlassene Dorf Amen erblicken können, sondern auch den Wasserfall, der sich am Ende der gleichnamigen Schlucht in die Wasser des Var hinabstürzt.
Variante – Über den Aussichtspunkt “Point sublime”
Dauer ungefähr 1,5 Stunden., 4,5 km; zusätzlich 330 m.
Auf dieser Schleife geht man wie auf einem Balkon hoch über der Schlucht von Daluis hin
und zurück und genießt vom Aussichtspunkt aus einen unvergesslichen Blick in den jähen Absturz der roten Felsen und das grünliche Band des Varflusses. Doch Vorsicht, überschätzen Sie Ihre Kraft nicht: Der Wandertag ist ohnedies schon lange, und diese Schleife bedeutet nochmals eine gehörige Anforderung an Ihre Ausdauer!

7. Tag : Villeplane – Villeplane
Wiederum haben Sie zwei Möglichkeiten:
Variante 1 – Zum Mont St. Honorat 2520 M Anstieg: 1.200 m Abstieg: 1.200 m
Distanz: 12 km Gehzeit: 6,5 Stunden
Grandiose Hochgebirgswanderung, die ausdauernden Wanderern vorbehalten ist sowie Familien, die am Ende einer ausgedehnten Wanderwoche noch einen weiteren Alpengipfel erstürmen wollen. Unterwegs ist es möglich, auf dem lang gezogenen Bergrücken zu rasten, von wo aus man einen prächtigen Blick auf die Höhenzüge und Gipfel des Vartales genießen kann, der eine Entschädigung ist für den mühsamen Anstieg.
Der Legenden umwobene Mont St. Honorat ist nicht nur der charakteristische Hausberg von Villeplane, sondern – aus der Perspektive des Südens – der erste wirkliche “Gipfel”. Seine Besteigung ist eine Art Initiationsritual für die Bewohner des Tales, denn jedes Kind ab seinem siebten Lebensjahr muss ihn mit seinen Eltern besteigen. Hat ein Kind zum ersten Mal den St. Honorat “gemacht”, hat es zugleich eine neue Selbstgewissheit erreicht: den Schritt in die “vernünftige” Lebensphase.

Variante 2 – Rundwanderung über den Kamm
zu Füßen des St. Honorat
Empfohlen für Familien mit kleinen Kindern! Anstieg: 300 m Abstieg: 300 m – Distanz: 6 km Gehzeit: 2,5 Stunden.
Diese hübsche Wanderung ist überhaupt nicht weit. Sie dauert nur einen halben Tag und lässt sich in schöner Gemütsruhe bewältigen. Vom Kamm aus eröffnet sich ein Panorama von 360°. Viele der Gipfel kann man von hier aus sehen und sich ein deutliches Bild von der Reisestrecke machen, die man sich in der vergangenen Woche “erwandert” hat. Auf dem sanft an- und absteigenden Weg (Höhenunterschied lediglich 300 m) klingt die Wanderwoche aus mit der Möglichkeit, vom Kamm aus alle Etappen der Wanderung nachzuvollziehen. Es ist dies eine gute Art, sich die Entfernungen bewusst zu machen, die man zurückgelegt hat. Obendrein kann man in der Nähe des Col de Devens im Schatten der Lärchen ein Picknick einnehmen, und eine kleine Pause am Rand des Bächleins Riou erlaubt auch noch ein paar Wasserspiele, mit der die vom
Vortag noch müden Wanderer wieder zum Weitergehen motiviert werden können.

Mindestteilnehmerzahl

2 Personen bzw. Erwachsene.

Unterkunft

Sie verbringen 1 Nacht in der charmanten 'Auberge' von Sauze, 2 Nächte in Privatquartieren, 1 Nacht im Hotel in Peone, 1 Nacht in einem 'Chambre d'hôte' sowie 1 Nacht in einer komfortabel ausgestatteten echt kirgisischen Jurte (Dusche,Trockentoilette) oder in der 'Auberge' von Villeplane in Doppel-bzw. Familienzimmern.

Schwierigkeitsgrad: leicht bis Mittel

Möglich für alle, die bereits Erfahrung mit Wanderungen im Gebirge haben.
Kindgerechte Wandertour ab 7 Jahren möglich, vorrausgesetzt, dass das Kind gerne läuft.
Voraussetzungen: Kenntnis des Kartenlesens, um sich nicht auf falschen oder ungangbaren Wanderwegen zu verlaufen. Erfahrung im Bergwandern ist erforderlich (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kenntnis der Wetterzeichen ).
Im Mittel dauern die Etappen ungefähr vier bis sechseinhalb Stunden (Gehzeit) bei einem
Höhenunterschied zwischen 500 bis 700 Metern.
Möglichkeiten für Gipfeltouren (geeignet für Kinder ab 7 Jahren): Tête de Méric, 2048 m;
Mont St. Honorat, 2.550 m; Mont Mounier, 2.817 m.
Sie haben die Wahl zwischen leichteren und anspruchsvollen Routen.

Wandern mit Hund

Eine gute Vorbereitung ist wesentlich. Der Hund muss für größere Touren nicht nur eine trainierte und gesunde Konstitution mitbringen, sondern auch Gehorsamkeit, gelegentliches Anleinen des Hundes sind Vorrausetzungen für diese Wandertour.
Stadthunde sollten nach und nach an die gesteigerte Beanspruchung durch ausgedehnte Touren und schwieriges Gelände gewöhnt werden. Unverzichtbar ist es, die nötige Verpflegung und Ausrüstung mitzunehmen, sowie den EU-Heimtierausweis.
Für den Hund muss eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen sein.

Eigenanreise

Bequeme Anreise mit dem Nachtzug von Frankfurt- Straßburg oder über Paris dann : Nachtzug Paris – Nizza (ab 21.43 h/ an 7.50 h), Anschluss nach Guillaume per Bus. Sie können mit dem Bus von Nice – Gare Routière (Busbahnhof) bis Guillaume fahren : Für einen Spottpreis von 1 Euro die Hinfahrt!
Ausführliche Informationen finden Sie in unserem detaillierten Infoblatt!
Wir senden es Ihnen >> auf Anfrage gerne zu

Preise: 580,- € pro Kind zwischen 7 und 12 Jahre.

660,- € pro Erwachsenen.
Anzahlung in % des Reisepreises: 20
Fälligkeit Restzahlung Reisepreis: 21 Tage vor Reisebeginn.

Leistungen

Eingeschlossene Leistungen : 6x Unterbringung und Vollpension, Gepäcktransport per Auto , Zusammenstellung der Route mit dazugehörigen Wanderkarten I.G.N. (1:25.000), Technische Hinweise, Informations-Broschüre über das Var-Tal, Ausführliche Einweisung durch heimische Bergführer und Erklärung der Wegführung anhand der Wanderkarte am Tag der Ankunft.

Nicht eingeschlossen:
An-und Abreise nach/ ab Villeplane, Reiseversicherung, Hundefutter.

Unsere Reise beginnt und endet in Guillaume, eine Busfahrt von Nizza Bahnhof entfernt.
Sie organisieren Ihre Anreise beliebig selbst und verlängern nach Wunsch.

Reisetermine

Möglich zwischen Mitte Mai bis Ende September 2011. Täglich, je nach Belegung.
Am besten übernachten Sie am Vorabend des ersten Wandertages in der Etappenunterkunft von Villeplane, um nicht zu spät loszugehen. (Eine Übernachtung mit Halbpension in Villeplane: 44 Euro pro Erwachsenen und 34 Euro pro Kind)

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