Hier sind einige Tipps, wie Ihr die beliebtesten Urlaubsorte Frankreichs am kostengünstigsten erreicht

Für eine erste Übersicht lohnt es sich, über Gopili die Preise der verschiedenen Verkehrsmittel in Deutschland und in Europa zu vergleichen.

Vier Tipps zur Anreise nach Frankreich

Anreise mit dem Zug

In Frankreich gibt es jede Menge Angebote und Vergünstigungen für Zugfahrten innerhalb des Landes. Allerdings braucht es einiges an Geduld, um die umständlichen Webseiten zu durchschauen und den gewünschten Tarif am Ende auch zu bekommen.

Am einfachsten zu handhaben ist immer noch die Seite TrainLine. Diese Buchungsmaschine vergleicht Angebote und Preise der SNCF, der Deutschen Bahn und weiterer Bus- und Bahnunternehmen europaweit. Um die Plattform zu nutzen, muss man sich einmal mit seiner E-Mail-Adresse registrieren. Dann sind aber alle Schritte sehr gut erklärt und das Beste daran: Die Seite gibt es auch auf Deutsch!

Es gibt auch eine kostenlose TrainLine App für Android und iOS, mit der man Tickets bequem vom Handy buchen kann.

Immer mehr Reisende nutzen die Seite Zepass. Die Nutzung ist kostenlos und durch die Verschlüsselung auch sicher. Hier lassen sich Zugtickets kaufen und verkaufen. Die Seite gibt es leider nur auf Französisch, aber ein Blick lohnt sich auf alle Fälle – die Preise sind meist nicht zu schlagen! Hinweise zur Mitnahme von Fahrrädern in französischen Zügen findest du hier.

Anreise mit dem Auto

Wenn du mit dem Auto nach Frankreich fahren möchtest, könnte sich eine Fahrgemeinschaft lohnen. Dadurch kannst du die Fahrtkosten auf mehrere Personen verteilen und lernst möglicherweise noch ein paar nette Leute kennen. Bei der Auswahl der Mitfahrer solltest du auf folgende Kriterien achten: Raucher oder Nichtraucher? Nur Frauen? Wie viel Gepäck?

In Frankreich gibt es auch zwei Mitfahrzentralen: Blablacar und ID VROOM. Falls du doch lieber mit dem eigenen Auto anreisen möchtest, solltest du einige Dinge beachten, um im Straßenverkehr nicht in unangenehme Situationen zu geraten:

  • Die meisten französischen Autobahnen sind gebührenpflichtig. Die Gebühr kannst du an den Mautstationen (péage) bar oder mit Kreditkarte bezahlen.
  • Verkehrsverstöße, insbesondere Geschwindigkeitsüberschreitungen, werden im Allgemeinen strenger geahndet als in Deutschland. Strafzettel werden auch nach Deutschland verschickt.
  • Die Promillegrenzen am Steuer gelten in Frankreich folgendermaßen: Bei Fahranfängern (d.h. innerhalb der ersten 3 Jahre des Führerscheinbesitzes) 0,2 Promille, bei erfahrenen Fahrern 0,5 Promille.
  • Bei Unfällen oder Pannen müssen alle Mitfahrenden, die das Fahrzeug verlassen, unbedingt eine reflektierende Warnweste anziehen!
  • Bist du nachts oder bei schlechtem Wetter außerhalb geschlossener Ortschaften auf dem Fahrrad unterwegs, musst du ebenfalls eine Warnweste tragen.
  • Für Führerscheinneulinge gelten drei Jahre lang gesonderte Geschwindigkeitsbeschränkungen: Außerorts 80 km/h, Schnellstraße 100 km/h, Autobahn 110 km/h.

Weitere Infos zum Verkehrsrecht in Frankreich findest du auch beim ADAC.

Anreise mit dem Bus – vergleichsweise günstig

Vergleichen lohnt sich immer: Damit du den günstigsten Preis und die beste Zeit findest, empfehlen wir dir verschiedene Transportmittel zu vergleichen, denn nach der Liberalisierung des Marktes werden Fernbusreisen in Frankreich und in Deutschland immer beliebter.

Hier haben wir zwei Vergleichsportale für Busreisen für dich ausgewählt: Die französische Seite Comparabus und das deutsche Pendant Busliniensuche vergleichen für dich die Preise und Uhrzeiten diverser Buslinien (Ouibus, Flixbus, Eurolines …) mit den Preisen der Bahn (SNCF, DB).
Praktisch: Hier werden auch gleichzeitig die Preise der Mitfahrzentrale Blablacar angezeigt.

Anreise mit dem Flugzeug

Du reist mit dem Flugzeug an und benötigst vor Ort einen Mietwagen? Zum Glück gibt es genügend Franzosen, die zur gleichen Zeit verreisen und ihr Auto nicht brauchen. Diesen glücklichen Zufall macht sich TravelerCar zunutze: Reisende, die von einem Pariser Flughafen aus in den Urlaub fliegen, können in der Zwischenzeit ihr Auto vermieten und sich somit die teuren Parkgebühren am Flughafen sparen. Und du kannst genau diese Autos kostengünstig mieten. Ein Teil der Kilometerpauschale geht an den Besitzer des Wagens.

Natürlich ist das Auto, wie bei jedem anderen Mietwagenservice auch, gegen jede Eventualität versichert. Mit Drivy gibt es außerdem eine Vermittlungs-Plattform, die Autovermietung von privat an privat ermöglicht – und das in ganz Frankreich.

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Nach Frankreich, aber günstig und umweltschonend!

Die Anreise im #ecoholidays Stil. Paris, Saint-Malo, Brest, Camaret, Clermont-Ferrand, Saint-Jean-de-Luz, Perpignan: Diese besonderen Städte sind Ausgangspunkt für viele unserer Erlebnis-Reisen in Frankreich. Und die allermeisten dieser Orte kannst du sehr einfach erreichen – ob mit dem Zug, Fernbussen oder dem eigenen Auto (auch der nächste Flughafen ist nicht allzu weit entfernt). Oben auf dieser Seite verraten wir dir, welche Buchungsmaschinen oder Fahrgemeinschaften aktuell auf Deutsch vorhanden sind und uns nach einem Test als benutzerfreundlich erschienen.

Sprichst du daneben Französisch? Dann nutze auch unsere französischsprachigen Vergleichsangebote! Im Übrigen wurde dieser Artikel auf Basis zahlreicher Anfragen unserer Kunden erstellt und wir aktualisieren ihn in regelmäßigen Abständen. Deine Weiterempfehlungen und Kommentare sind uns sehr willkommen, kein Mensch ist schließlich unfehlbar.

Unsere Kunden reisen zu 61% mit dem Pkw, zu 30% mit dem Zug und zu 9% mit dem Flugzeug nach Frankreich.