Crêpes Bretonnes

Die bretonische Crêpe gehört zu den absoluten Lieblingsgerichten der Einwohner im Nordwesten Frankreichs. Häufig wird sie auch als Galette mit Buchweizenmehl statt mit Weizenmehl zubereitet. Im Folgenden findet Ihr unser Lieblings-Basisrezept für Crêpes mit verschiedenen Variations- und Servierempfehlungen.

Zubereitungszeit: 30 Minuten
Gehzeit für den Teig: 1 Stunde
Schwierigkeit: sehr einfach

Ergibt 12 Crêpes

Zutaten:

  • 250 g Weizenmehl
  • 50 g zerlassene Butter (kein Öl – die Bretonen kochen mit Butter!)
  • 50 cl Vollmilch
  • 10 cl Wasser
  • 4 große oder 5 kleine Eier
  • 1 Priese Meersalz
  • 1 Crêpe-Pfanne (alternativ: Antihaftpfanne)
  • 1 große Glasschüssel

Eigentlich werden die richtigen bretonischen Crêpes mit einem speziellen Mehl hergestellt, dem farine de sarrasin, welches in etwa dem auch in Deutschland erhältlichen Buchweizenmehl entspricht.

Zubereitung:

Mehl und Salz in eine große Glasschüssel geben. Eier verquirlen und ebenfalls in die Schüssel geben.
Alles gut vermischen, so dass keine Klümpchen entstehen. Nach und nach Milch hinzugeben und mit dem Schneebesen einrühren. Anschließend das Wasser auf die gleiche Weise untermischen. Zerlassene Butter hinzugeben und unterrühren – Es sollte nun ein glattflüssiger Teig entstehen. Crêpe-Teig bei Raumtemperatur ca. 1 Stunde gehen lassen. Crêpe-Pfanne mit etwas Butter einreiben, auf dem Herd erhitzen und 1 Schöpfkelle Teig hineingießen und gleichmäßig verteilen. Ca. 2 Minuten braten, mit einem Pfannenwender wenden und weitere 2 Minuten braten.

Tipp: Damit der Teig besonders luftig und locker wird, Eiweiß und Eigelb trennen, das Eiweiß sehr steif schlagen und erst ganz zum Schluss unterheben. Hier die schnellste und einfachste Methode, um Eier zu trennen: www.youtube.com/separate-egg-yolk

Dieses Rezept ist ein Basisrezept, das nach Belieben abgeändert werden kann. Wichtig ist nur, dass das Verhältnis zwischen Mehl und Flüssigkeit beibehalten wird.

Hier ein paar Variationsmöglichkeiten:

  • 1/3 der Milch durch Leitungswasser, Bier oder Cidre ersetzen. Die Gehzeit des Teigs wird dadurch etwas verkürzt.
  • Das Weizenmehl durch Buchweizen- oder Kastanienmehl ersetzen.
    Den Teig mit Orangenblütenwasser oder Rum verfeinern.

Am besten schmecken die Crêpes ganz einfach mit Rohrzucker und einem Schuss Zitronensaft oder mit etwas zerlassener Butter und Honig. Oder wie wäre es mal mit einer herzhaften Variation? – zum Beispiel mit einem Teelöffel Guérande-Meersalz und etwas Pfeffer. Oder Ihr kreiert Eure eigene Lieblingscrêpes – Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Bon appétit!