Die oftmals vergessenen Tiere von Paris

Wir haben in einem früheren Beitrag bereits darüber berichtet, dass sich Paris einer hohen Arten-, insbesondere Vogelvielfalt erfreut. Dabei denkt man vielfach in erster Linie an Tauben – kommen schließlich auf jeden Einwohner Paris nicht weniger als 25 Tauben. Doch drücken sich die Bemühungen der Pariser Stadtverwaltung, die Biodiversität der französischen Metropole zu erhalten, viel umfassender aus – und mit einem Blick auf das TV-Programm der nächsten Zeit empfehlen wir als besonderen TV-Tipp die Terra Mater Ausstrahlung »Paris – Stadt der Tiere« des Senders ServusTV.

Einst lag die Gegend um Paris in einem Sumpfgebiet, worauf der antike Name von Paris direkten Bezug nahm, denn »Lutetia« kann auf das keltische Wort für »Sumpf« zurückgeführt werden. Doch bereits die Urbanisierung im Mittelalter machte mit der Artenvielfalt – zuerst im Stadtkern, dann auch in den damaligen Randbezirken – kurzen Prozess und die Zeit der Industrialisierung tat ihr Übriges. Insgesamt sollte es viel Hundert Jahre dauern, bis sich ein Bewusstsein dafür bildete, wie das harmonische Zusammenleben von Mensch und potentieller, moderner Fauna der Gegend aussehen könnte. Seit den 1980er Jahren haben sich durch vielerlei politische Bemühungen die Grünflächen von Paris kontinuierlich erweitert – das Ergebnis: Für eine urbane Gegend haben sich in Paris seit dieser Zeit auffallend zahlreiche Tierarten niedergelassen.
Ein Beispiel von vielen: Paris überrascht mit nicht weniger als 700 Bienenhäusern, worüber wir in einem späteren Blogbeitrag noch im Detail berichten werden. Der Umstand der hohen Biodiversität von Paris wird von Naturforschern und Biologen als großer Erfolg gefeiert, von den Einwohnern und Touristen jedoch meist übersehen. Doch nicht nur Bienen oder Gänse machen es sich in den vielen Grünflächen von Paris bequem. Auch Wölfe stoßen mitunter in innerstädtische Gebiete vor und nutzen dort die vielseitigen Nahrungsquellen.
Wie mit diesen eher ungewöhnlichen und teils gefährlichen Besuchern umzugehen ist: Auch dieser Frage nimmt sich die Terra Mater Produktion an. In diesem Sinne: Schaltet für den 2. Teil (der insgesamt zweiteiligen Serie) am Mittwoch, den 7. Dezember um 20:15 Uhr, den Sender ServusTV ein.
Sollten dabei Fragen aufkommen, auch wie es als Fremder möglich ist, die Artenvielfalt von Paris hautnah zu erleben, so freut sich unsere Geschäftsführerin Yasmine Haun darauf, individuelle Tipps und Ratschläge zu geben.