Das Corona-Virus und Ihre Reise nach Frankreich

Auswärtiges Amt liegt eine Teilreisewarnung für Frankreich vor.

Die Coronavirus-Epidemie in Frankreich (27.11.2020) verzeichnet senkende COVID-19-Infektionszahlen.
In Frankreich setzt sich der in der Vorwoche beobachtete Rückgang der Zahl der neu bestätigten Fälle fort.
In ganzen Frankreich (inkl. Monaco) gelten bis zum 15. Dezember landesweite weitreichende bußgeldbewehrte Ausgangsbeschränkungen. An Weihnachten und Silvester soll die Ausgangssperre ausgesetzt werden.
Ab dem 20. Januar 2021 soll ein Rückkehr zur Normalität werden vorausgesetzt, dass die Infektionszahlen eingedämmt bleiben. Sporthallen und Restaurants werden an diesem Datum “wenn möglich” wieder öffnen können, kündigte der Präsident Macron Dienstag an. Die frz. Skistationen können zwar eröffnen aber Après-Ski-Möglichkeiten, Hotelanlagen, Skibus und Liftanlagen bleiben mindestens bis Januar dicht.

EU-Bürger dürfen zur Durchreise an ihren Wohnsitz im Transit auch aus Drittstaaten durch Frankreich reisen. Es gelten jedoch die im Abschnitt Einreise genannten länderabhängigen Zusatzerfordernisse (ggf. negativer COVID-19-Test, Erklärungen zu Einreisegrund, COVID-19-Symptomfreiheit, Mitführen einer Ausgangsbescheinigung).

Da die französische und die deutsche Corona-App derzeit nicht miteinander kompatibel sind, sollten regelmäßige Pendler oder Grenzgänger bis auf Weiteres beide Apps gleichzeitig installieren und nutzen.

Abhängig von der Zahl der Infektionen innerhalb von 14 Tagen und der Quote der positiven Coronatests soll es „grüne“, „orange“ und „rote“ Gebiete geben. Lediglich für Reisende in grüne Gebiete oder aus grünen Gebieten sind keine Beschränkungen wie Quarantäne oder Tests vorgesehen.” Eine Karte bietet Reisenden allgemeine Informationen über das Risikoniveau an ihrem Zielort bzw. Frankreich.

Auto-Anreise nach Frankreich ist nur aus triftigem Grund bis zum 15. Dezember möglich. An den Grenzen ist mit verstärkten Kontrollen, Wartezeiten und gegebenenfalls Zurückweisungen zu rechnen.

Wer aus einem Risikogebiet zurückkommt, muss sich in Quarantäne (10 Tage) begeben, auch wenn er ein negatives Testergebnis vorlegen kann. Erst wenn der Test nach fünf Tagen wiederholt wurde und ebenfalls negativ ist, kann die Quarantäne beendet werden.
Ausnahmen gibt es für den Grenzverkehr und für Berufspendler. Wer weniger als 24 Stunden in einem Nachbarland war, das als Risikogebiet gilt, muss nicht in Quarantäne.

Diese aktive epidemiologische Lage ist besonders in den Altersgruppen 65+ Jahre zu beobachten. Diese schnelle Entwicklung der Virusverbreitung ist mit dem Auftreten von Gruppenfällen in Ehpad (etwa Altersheime) zu beobachten. Die Zahl der Patienten in dieser Altersgruppe, die ins Krankenhaus eingeliefert und auf die Intensivstation eingewiesen werden, hat sich seit Anfang September verfünffacht.
Da fast die Hälfte der neuen Fälle asymptomatisch verläuft, ist es daher unerlässlich, höchste Wachsamkeit zu wahren sowie Hygieneregeln und Distanzierungsmaßnahmen anzuwenden, um die Übertragung von SARS-COV-2 zu verhindern.
Gastronomiebetriebe, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Diskotheken und ähnliche Veranstaltungsorte sind bis auf Weiteres geschlossen.

Frankreich verschärft seine Einreisebestimmungen am Flughafen aus Corona-Risikogebieten bzw. wo das Virus stark im Lauf ist. Fluggäste aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, USA, Bahrain, Panama, Südafrika, Kuwait, Katar, Israel, Brasilien, Peru, Serbien, Algerien, Türkei, Madagaskar, Indien und Oman müssen sich 72 Stunden vor Flug-Boarding einem Test unterziehen, um sicherzustellen, dass sie das Virus nicht in sich tragen.

Korsika: Auf freiwilliger Basis können Touristen, die nach Korsika reisen, 48 bis 72 Stunden vor der Reise einen Präventivtest ablegen.

Am Tag der Abreise muss dem Bordpersonal eine eidesstattliche Erklärung über das Nichtvorhandensein von Symptomen einer COVID-19-Infektion vorgelegt werden.
In den Häfen bzw. in den 4 Flughäfen der Insel wird eine Temperaturkontrolle für Passagiere durchgeführt. Für mehr Infos bitte die Webseite von der Region nachschauen.

Reisemöglichkeiten mit Zügen oder Flugzeugen von und nach Deutschland bestehen und können frei im Internet recherchiert und gebucht werden.
Für Billigfluggesellschaften besteht Flugverbot über Frankreich.
Zur Zeit werden Reisemöglichkeiten mit Zügen oder Flugzeugen wegen der innerfranzösischen Ausgangsbeschränkungen nur noch stark eingeschränkt angeboten.

Wir bieten kein Ticketing an. Mehr über Ihre Anreise nach Frankreich finden Sie auf unseren detaillierten Blog-Artikel

Als Reiseexperten verfolgen wir die Entwicklung in unserer Heimat tagtäglich und sorgen zuverlässig dafür, dass unsere Kunden keine Risiken eingehen.

Die Corona-Ausgangsperre führte zu einem Rückgang der Umweltverschmutzung in ganz Europa geführt.
Während der Ausgangssperre könnten die Pariser und Pariser in der Region Ile-de-France wieder deutlich den Gesang der Vögel und das Rascheln der Blätter hören (bis 90% weniger Lärm in bestimmten Teilen der Hauptstadt). Die Luft-Qualität hatte sich verbessert mit weniger Luftschadstoffe.
Paris erlebte eine Radwende durch Corona. Die Stadt Paris fördert nun die Radfahrer: Seit dem 11. Mai sind in Paris ca. 50 Km Fahrradwege sowie neue Fußgängerzone (ca. 30) eingerichtet um die soziale Distanzierung und sanfte Mobilität zu fordern.

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren per E-Mail.

Sie können die Webseite des Auswärtigen Amts sowie die des Frz. Ministère des Solidarités et de la Santé konsultieren, um weitere Auskünfte zu bekommen.

Hier das Infografik des Frz. Ministère des Solidarités et de la Santé

Falls Sie sich in Frankreich derzeit befinden, steht eine rund-um-die-Uhr kostenlose Hotline +33 0800 130 000 über den Corona-Virus zur Verfügung.