Das Corona-Virus und Ihre Reise nach Frankreich

Auswärtiges Amt liegt keine allgemeine Reisewarnung für Frankreich vor.

Die Coronavirus-Epidemie in Frankreich (25.09.2020) verzeichnet steigende COVID-19-Infektionszahlen.

Bitte beachten: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen im Großraum Paris, Centre-Val-de-Loire, Normandie, Bretagne, Auvergne-Rhônes-Alpes, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Korsika und Provence-Alpes-Côte-d’Azur sowie Hauts-de-France werden aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. 51 Departements sind von der Frz. Regierung momentan als Gebiete im Mutterland mit erhöhter Virusverbreitung eingestuft. Rückkehrer von dort müssen in Quarantäne (ca. 10 Tage) und sich testen lassen. Die Statistiken zeigen auch große Unterschiede zwischen den verschiedenen Mikroregionen.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die mit dem Flugzeug landen, und kein aktuelles Testergebnis vorlegen, werden direkt am Frankfurter Flughafen getestet. Und die auf anderem Wege nach Deutschland einreisen (z.B. Auto, Bus, Bahn), der Verordnung folgend, bei einem niedergelassenen Arzt bzw. Ärztin oder einem Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung getestet werden. Eine telefonische Voranmeldung ist in jedem Fall dringend notwendig. Test-Station zur französischen Grenze liegt in den Grabengärten 5, 76829 Landau in der Pfalz (WICHTIG: Anfahrtsadresse für Navigationssysteme: Max-Planck-Straße 14, 76829 Landau (BAB 65, von Frankreich kommend). Bei Bahnanreise: Aktuell sind Sie verpflichtet, Ihre Kontakt- und Reisedaten zu hinterlegen, wenn Sie mit einem Zug der Deutschen Bahn auf direktem Weg aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen.

In Frankreich gilt eine allgemeine Schutzmaskenpflicht für alle Personen ab elf Jahren im Freien innerhalb von mehreren Städten (u.a. Ajaccio, Straßburg, Marseille, St Malo, Toulouse, Nizza, Lille, Tours, Biarritz, Angers , Sète, Toulon, Paris, Lyon …) und in stark frequentierten Orten sowie in allen öffentlichen geschlossenen Räumen. (Damit sind gemeint : alle Geschäfte, Rathäuser, öffentliche Dienste, im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr, gastronomische Einrichtungen, Museen, Gemeinschaftsflächen von Hotels). Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (135,- Euro) geahndet.

Diese aktive epidemiologische Lage ist besonders in den Altersgruppen 70+, 50-60 und 10-20 Jahre zu beobachten. Diese schnelle Entwicklung der Virusverbreitung ist einerseits mit der Hypothese einer generationenübergreifenden Übertragung und andererseits mit dem Auftreten von Gruppenfällen in Ehpad (etwa Altersheime) und im schulischen/universitären Umfeld vereinbar.
Da fast die Hälfte der neuen Fälle asymptomatisch verläuft, ist es daher unerlässlich, höchste Wachsamkeit zu wahren sowie Hygieneregeln und Distanzierungsmaßnahmen anzuwenden, um die Übertragung von SARS-COV-2 zu verhindern.

Frankreich verschärft seine Einreisebestimmungen am Flughafen aus Corona-Risikogebieten bzw. wo das Virus stark im Lauf ist. Fluggäste aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, USA, Bahrain, Panama, Südafrika, Kuwait, Katar, Israel, Brasilien, Peru, Serbien, Algerien, Türkei, Madagaskar, Indien und Oman müssen sich 72 Stunden vor Flug-Boarding einem Test unterziehen, um sicherzustellen, dass sie das Virus nicht in sich tragen.
Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien rät die Frz. Regierung von touristischen Reisen in mehrere Regionen Spaniens ab. Die Grenze zwischen Frankreich und Spanien bleibt jedoch geöffnet.

Korsika: Auf freiwilliger Basis können Touristen, die nach Korsika reisen, 48 bis 72 Stunden vor der Reise einen Präventivtest ablegen.
Korsika wurde von der Frz. Regierung (6. Sept.) als Gebiete mit erhöhter Virusverbreitung eingestuft, mit der Folge, dass die dortigen Behörden ausgewählte Bereiche des öffentlichen Lebens einschränken können. Es gibt momentan 77 COVID-19 Infektionszahlen in ganzen Korsika.
Am Tag der Abreise muss dem Bordpersonal eine eidesstattliche Erklärung über das Nichtvorhandensein von Symptomen einer COVID-19-Infektion vorgelegt werden.
In den Häfen wird eine Temperaturkontrolle für Passagiere durchgeführt. Für mehr Infos bitte die Webseite von der Region nachschauen.

Reisemöglichkeiten mit Zügen oder Flugzeugen von und nach Deutschland bestehen und können frei im Internet recherchiert und gebucht werden. Der Flughafen Paris Orly hat den Flugbetrieb wieder aufgenommen. Für Billigfluggesellschaften besteht Flugverbot über Frankreich.

Wir bieten kein Ticketing an. Mehr über Ihre Anreise nach Frankreich finden Sie auf unseren detaillierten Blog-Artikel

Als Reiseexperten verfolgen wir die Entwicklung in unserer Heimat tagtäglich und sorgen zuverlässig dafür, dass unsere Kunden keine Risiken eingehen.

Die Corona-Ausgangsperre führte zu einem Rückgang der Umweltverschmutzung in ganz Europa geführt.
Während der Ausgangssperre könnten die Pariser und Pariser in der Region Ile-de-France wieder deutlich den Gesang der Vögel und das Rascheln der Blätter hören (bis 90% weniger Lärm in bestimmten Teilen der Hauptstadt). Die Luft-Qualität hatte sich verbessert mit weniger Luftschadstoffe.
Paris erlebte eine Radwende durch Corona. Die Stadt Paris fördert nun die Radfahrer: Seit dem 11. Mai sind in Paris ca. 50 Km Fahrradwege sowie neue Fußgängerzone (ca. 30) eingerichtet um die soziale Distanzierung und sanfte Mobilität zu fordern.

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren per E-Mail.

Sie können die Webseite des Auswärtigen Amts sowie die des Frz. Ministère des Solidarités et de la Santé konsultieren, um weitere Auskünfte zu bekommen.

Hier das Infografik des Frz. Ministère des Solidarités et de la Santé

Falls Sie sich in Frankreich derzeit befinden, steht eine rund-um-die-Uhr kostenlose Hotline +33 0800 130 000 über den Corona-Virus zur Verfügung.