Das Corona-Virus und Ihre Reise nach Frankreich

Auswärtigem Amt liegt eine weltweite Reisewarnung vor. (Bis zum 14. Juni 2020).

Frankreich ist (27.05.2020) in die Phase 4 des Managements der COVID-19-Corona-Virus-Infektion. Es geht um ein Gleichgewicht zwischen der Notwendigkeit der Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit und der Notwendigkeit der Erhaltung der Gesundheit des französischen Volkes zu wahren.
Schrittweisen Lockerungen haben seit dem 11 Mai begonnen (bis 2. Juni), je nach sanitäre Lage in Departements Frankreichs. Departements sind in die rote oder grüne Kategorie eingestuft je nach Ansteckungsrate.

Die Bahn hat den grenzüberschreitenden Zugverkehr nach Frankreich wieder aufgenommen. Auf der Fernverkehrsstrecke von Frankfurt über Saarbrücken bis nach Paris verkehre nun wieder täglich ein ICE-Zugpaar nach und von Frankreich. Die Frz. Eisenbahngesellschaft SNCF sorgt seit dem 8.Mai für eine Hygiene-Offensive für Sauberkeit in den Zügen und Bahnhöfen und plant eine Rückkehr zur Normalität des Zugverkehrs bis Ende Juni.

Frankreich hat bestimmte Beschränkungen an seinen Grenzen zu den Ländern der Europäischen Union (Europäische Union, Schengen-Raum, (außer Spanien und Vereinigtes Königreich) gelockert, können Touristen erst ab dem 15. Juni nach Frankreich in Urlaub fahren. Die Voraussetzung ist, dass die Corona-Entwicklung sich nicht wieder verschlechtert. Derzeit darf man sich in Frankreich nur in einem 100-Kilometer-Radius um seinen Hauptwohnsitz aufhalten; von Anfang Juli an soll voraussichtlich wieder volle Freizügigkeit gelten.

Die französische Präsidentschaft klärte Personen, die nach Frankreich einreisen, dass keine Quarantäne für Reisende aus der EU, dem Schengen-Raum außer für Spanien und das Vereinigte Königreich verhängt werde.
Dieser Donnerstag wird die Frz. Regierung mehr Klarheit über die Eröffnung von Bars und Restaurants in eingestüften grünen Departements bringen.

Die Strände sind nun fürs Publikum zugänglich, jedoch nur für dynamisches Zweck: Schwimmen, Surfen oder Fischen, Sonnenbaden am Strand nicht.

Hauptattraktionen Frankreichs wie Mont St Michel, Altstadt Carcassonne oder Kathedrale von Chartres, das Heiligtum von Lourdes usw.. sind wieder geöffnet. Ab 16. Juni 2020 sollen einige Museen in Paris ihre Türen wieder für die Öffentlichkeit öffnen.

Als Reiseexperten verfolgen wir die Entwicklung in unserer Heimat tagtäglich und sorgen zuverlässig dafür, dass unsere Kunden keine Risiken eingehen.

In Ihrem Interesse haben wir uns entschieden, Reisen bis Mitte Juni abzusagen. Reisen mit Abreise bis 15. Juni können verschieben werden und kostenfrei umgebucht werden. Bei Reisen mit späteren Reiseterminen besteht momentan kein Handlungsbedarf. Sollte sich dies ändern, werden wir Sie informieren.
Uns liegt sehr viel daran, Ihnen Ihren ersehnten Biourlaub zu ermöglichen, sobald dies wieder in gewohnter Weise möglich ist.
Bis es besser wird, bleiben wir gesund und vereint.

Eine gute Nachricht von der ESA: die Coronavirus-Ausgangsperre führt zu Rückgang der Umweltverschmutzung in ganz Europa.
Eindämmung wirkt positiv auf die biologische Vielfalt aus. Momentan können die Pariser und Pariser in der Region Ile-de-France wieder deutlich den Gesang der Vögel und das Rascheln der Blätter hören (bis 90% weniger Lärm in bestimmten Teilen der Hauptstadt). Seit dem 11. Mai sind in Paris ca. 50 Km Fahrradwege sowie neue Fußgängerzone (ca. 30) eingerichtet um die soziale Distanzierung und sanfte Mobilität zu fordern. Restaurants, Märkte, Cafés, Kinos, Diskotheken, Karussells und Jahrmärkte in der Hauptstadt bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die Lebensmittelmärkte sind größtenteils wieder geöffnet.

In Marseille wurden vor den Nationalpark Calanques auch zwei Finnwale beobachtet.

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren per E-Mail.

Sie können die Webseite des Auswärtigen Amts sowie die des Frz. Ministère des Solidarités et de la Santé konsultieren, um sich über die Lage in Frankreich zu informieren.

Hier das Infografik des Frz. Ministère des Solidarités et de la Santé

Falls Sie sich in Frankreich derzeit befinden, steht eine rund-um-die-Uhr kostenlose Hotline +33 0800 130 000 über den Corona-Virus zur Verfügung.